Geschichte

Geschichte Haus des Gastes

 

Das „Haus des Gastes“ ist eine in einem park ähnlichen bäuerlichen Garten angelegte Villa, früher „Brenners Hus“ genannt und gehörte nachweislich seit 1326 dem Stift Bardowick und war bis 1826 die Brennerei des Stiftes.

 

Dann wurde es an den Harburger Deichvogt Jürgen Heinrich Völker verkauft und zum „Völkerhof“ umbenannt. Beim Großbrand in 1915 blieben nur noch die Grundmauern.

 

Der Besitz, danach wieder aufgebaut, blieb bis 1985 in der Familie.


Der letzte Erbe, der Philosoph Dr. Gerhard Denckmann blieb unverheiratet. Er bestimmte, dass nach seinem Tod sein Haus und sein Vermögen in eine Stiftung übergehen, die sich  um die Förderung von Bildung, Kultur, Flora und Fauna kümmert.

 

Diese Dr. Gerhard Denckmann Stiftung ist in kommunaler Verwaltung durch die Gemeinde Salzhausen.

 

 


Dr. Gerhard Denckmann

 

Dr. Gerhard Denckmann wurde am 10. Februar 1910 in Hannover geboren.

 

Sein Vater, August Denckmann, stammte aus Hildesheim. war Zollinspektor und Hauptmann der Landwehr. Seine Mutter, Mathilde Denckmann geb. Völker, stammte aus Winsen/Luhe und war die Tochter des Deichvogtes Völker, dem damaligen Besitzer von Brenners Hoff in Salzhausen. Seine Schulzeit verbrachte Denckmann an Schulen in Hannover, Salzhausen und Lüneburg.

 

Nach dem Abitur ging er 1929 zum Studium nach Heidelberg. Seine Studienfächer waren Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Archäologie. Dazu hörte er Vorlesungen über Theologie, Klassische Philologie, Psychologie und Soziologie. Er betrieb künstlerische Versuche im Zeichnen, Malen und Modellieren. Eine in 1937 geplante Dissertation mit dem Thema „Kants Philosophie des Ästhetischen und ihre metaphysische Bedeutung“ zeigte seine ablehnende Haltung gegenüber der Ideologie der Nationalsozialisten. Nach dem Lehrverbot seines Doktorvaters Professor Karl Jaspers bestand an der Universität Heidelberg keine Aufnahmebereitschaft mehr für eine Arbeit in existenzphilo-sophischer Richtung.

 

1942 wurde Gerhard Denckmann zur Wehrmacht einberufen, aus gesundheitlichen Gründen aber bald wieder entlassen. Überhaupt war sein Leben durch häufige Erkrankungen überschattet.

 

1947 erfolgte die Promotion und die Verleihung der Würde zum Doktor der Philosophie durch die Universität Heidelberg. Es folgten Jahre mit editorischer Verlagsarbeit über Mörike und Goethe sowie Tätigkeiten an der Volkshochschule mit Themen über Goethe, Rilke, Hölderlin und Hofmannsthal.

 

1955 wandte er sich nach langer Unterbrechung wieder kunstwissenschaftlichen Studien zu und beschäftigte sich mit der Fotografie. Trotz gesundheitlicher Probleme unternahm er mehrere Reisen.

 

1974, nach dem Tod seiner auf dem Brenners Hoff lebenden Schwester, siedelte er mit seiner Lebensgefährtin Else Mohr von Heidelberg nach Salzhausen über.

 

Am 24. März 1985 verstarb Dr. Gerhard Denckmann in Salzhausen.

 

Er hinterließ sein Vermögen, die Villa mit der Einrichtung und einer einmaligen Büchersammlung neben ca 70 ha Ackerland, Wiesen und Wald der Gemeinde Salzhausen.

 

 

 Hochzeiten

 siehe Haus des Gastes 

"Willkommen im Klub"

 - aktiv in die zweite                 Lebenshälfte                           siehe Haus des Gastes  

Aktuelles

  Will das Jahr nach seinem Sinn

       Dir was Gutes schenken,

     Sage Dank und nimm es hin

           Ohne viel Bedenken.

         Jede Gabe sei begrüßt,

         Doch vor allen Dingen:

     Das, worum du dich bemühst,

            Möge dir gelingen

            - Wilhelm Busch -

Allen Mitgliedern und    Freunden des Fördervereins wünschen wir ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen gutes Jahr 2018

                                         Veranstaltungen/Ausstellungen

   13.01. - 25.02.2018

  Ausstellung "Palettentrio"

           Malerisches von  

Marianne Ehmke 

Marlene Putensen 

Regina Mohr-Marschel

 

  siehe Veranstaltungen

 -Freitags 15:00 Uhr Boule

 

  01.01.    11:30 Uhr

  Neujahrswanderung

 

  03.01.   19:30 Uhr

 "Platt up Brenners Hoff"

  Hobbyimker

  Rainer Stöckmann